Die besten Vergleichsportale für 2022 (Übersicht)

Es gibt die verschiedensten Vergleichsportale für fast alle Arten von Tarifen und Produkten. Auf Portalen wie Verivox oder Check24 kannst du vom Stromanbieter, über den DSL Vertrag bis zu allen Arten von Versicherungen vergleichen und sparen.

Vergleichsportale hatten immer mal wieder mit einem schlechten Ruf zu kämpfen und es gibt durchaus Punkte, die man kritisch betrachten kann. Alles in allem ist es trotzdem empfehlenswert, zumindest hin und wieder ein Vergleichsportal zu nutzen.

Wichtig zu bedenken ist, dass diese großen Portale nicht immer neutral sind und oft nicht das gesamte Angebot and möglichen Tarifen oder Policen abdeckt. Warum das so ist und was du bei der Nutzung beachten solltest, darum geht es in diesem Artikel.

Die besten Vergleichsportale

Hier findest du die Vergleichsportale, die ich und viele meiner Leser immer dann ansteuern, wenn es um einen neuen Stromanbieter, Gasanbieter oder andere Vergleiche geht.

Starte am besten, mit den Allroundern, denn sie schneiden in einem aktuellen Vergleichsportal Ranking besonders gut ab. Später kannst du auch gerne auf spezialisierte Vergleichsportale zurückgreifen.

Bevor du jetzt loslegst, noch ein Tipp. Überleg dir im Vorfeld, was du willst und wirklich brauchst und vergleiche immer mit konkreten Angaben. Wirf auch immer einen Blick auf die Voreinstellungen und benutze Filtermöglichkeiten.

Ich werde oft nach dem besten Vergleichsportal gefragt und da kann ich nur sagen, es gibt viele gute, kein bestes. Während das eine Portal aktuell die besten Stromanbieter liefert, ist ein anders besser, wenn es beispielsweise eine Hausratversicherung geht. Deswegen ist es so wichtig, immer mehrere Portale zu nutzen und nicht nur auf einer Seite zu vergleichen.

Lohnt sich ein Vergleichsportal?

Besonders bekannt sind die Vergleichsportale für Strom und auch Gas, aber es gibt noch viel mehr und bei den meisten Tarifen oder Versicherungen, die schon lange laufen, lässt sich etwas einsparen.

Ob vergleichen sich für dich lohnt? Überlege dir nur mal ganz kurz, woher dein Strom kommt. Nach einem Umzug ist es oft am einfachsten zum ortsansässigen Grundversorger zu gehen und sich mit Strom versorgen zu lassen. Einfach ja, aber auch ziemlich teuer. In Sachen Strom und Gas ist der Grundversorger fast immer am teuersten.

Bist du noch bei deinem Grundversorgen? Falls ja, kannst du nur davon profitieren, zu vergleichen und zu wechseln.

Mir ist natürlich auch klar, die eigenen Finanzen checken und Unterlagen durchwühlen ist nicht besonders spannend. Aber meist ist es gar nicht so aufwendig, wie es auf den ersten Blick scheint und ganz ehrlich, wenn deine Ersparnis am Ende des Jahres dreistellig ist, dann hat sich der Aufwand ja wohl gelohnt oder etwa nicht?

Wissenswertes zu Vergleichsportalen

Vergleichsportale stellen sich gerne als ideale und unabhängige Lösung für Verbraucher dar. Ganz so einfach ist es aber nicht.

Vergleichsportale sind Vermittler

Im Grunde, kannst du dir ein Vergleichsportal wie einen Makler vorstellen, denn die Portale erhalten Provisionen für die Vermittlung von Kunden und Interessenten. Daraus ergibt sich schon das erste Problem, denn wer keine Provision zahlen möchte, ist eventuell nicht Teil des Vergleichs oder die Tarife können nicht über das Portal abgeschlossen werden.

Außerdem ist es wichtig zu bedenken, dass die Betreiber der Vergleichsportale auch Geld verdienen wollen und so kann es vorkommen, dass Partner, die besonders gut Provisionen zahlen auch weiter oben im Ranking auftauchen oder als besondere Angebote ausgewiesen werden.

Getarnte Werbung

Getarnt ist vielleicht übertrieben, denn wenn es sich um Werbung handelt, dann muss das auch angezeigt werden. Trotzdem ist es bei vielen Vergleichsportalen üblich, dass die ersten Ergebnisse für Werbung oder besonders gut bezahlende Partner reserviert sind. Wenn dir also auffällt, dass die ersten Ergebnisse teurer sind als z.B. der dritte Platz, dann liegt das sicher daran, dass die ersten beiden Ergebnisse besonders platziert wurden.

Vergleichsportale richtig benutzen

So gut Vergleichsportale auch sind, sie haben auch ihre Tücken und deswegen ist es besonders wichtig, im Vorfeld eine einige Dinge zu wissen und zu berücksichtigen.

Überleg dir was du vergleichen wisst

Einfach drauflos vergleichen geht auch, geht aber auch schnell nach hinten los. Wenn du auf die Suche nach einem neuen Stromanbieter gehen möchtest, dann ist es ratsam den Verbrauch des Vorjahres zur Hand zu haben. Noch besser ist, den Durchschnitt der letzten drei Jahre zu errechnen, um so Schwankungen auszugleichen. Noch wichtiger wird die Bedarfsanalyse bei Versicherungen.

Filter nutzen

Die Vergleichsrechner der Portale nutzen in den meisten Fällen vor eingestellte Filter, die zwar zu den meisten Besuchern der Seite passen, aber eventuell nicht zu allen. Bei manchen Seiten kannst du bereits im Vorfeld viele Einstellungen vornehmen.

Bei Seiten wie Check24 oder Verivox startest du mit einigen wenigen Angaben und kannst nach dem ersten Suchlauf verfeinern. Oft findet sich eine einfache Möglichkeit die Angebote zu filtern und für dich wichtige oder unwichtige Leistungen einzuschließen oder eventuell auszuschließen.

Umfang der Angebote prüfen

Schau dir genau an, welche Unternehmen und Tarife auf dem Vergleichsportal zu finden sind. Oft findet sich ganz am Ende der Seite ein Hinweis oder Link, der dir zeigen kann, wer an dem Vergleich teilnimmt und wer nicht. Wichtig zu wissen ist hier, dass kein Vergleichsportal alle Unternehmen und Tarife im Vergleich hat.

Deswegen solltest du immer mehrere Seiten benutzen und dir so einen umfangreichen Überblick verschaffen, bevor du dann endgültig wechselst.

Vergleiche mit korrekten Angaben

Am besten lässt es sich vergleichen, wenn du mit korrekten Angaben arbeitest. Das ist nicht immer ganz so einfach, denn gerade, wenn man in eine größere oder kleinere Wohnung gezogen ist, kann sich der Verbrauch ändern. Besonders deutlich können die Unterschiede sein, wenn du z.B. von einer Wohnung in ein Haus ziehst. Versuch diese Faktoren so gut es geht in die Berechnung einfließen zu lassen.

Bei Strom und Gas enden falsche Angaben oft nur damit, dass du ein ganzes Jahr zu viel bezahlst und eine Rückzahlung bekommst, oder natürlich das Gegenteil und musst kräftig nachzahlen.

Bei Versicherungen können falsche Angaben dann aber so richtig in die Hose gehen. Ein bisschen schummeln beim Gesundheitszustand, der Größe der Wohnung oder der Rasse des Hundes sorgen schnell dafür, dass du im Bedarfsfall den Versicherungsschutz verlierst.

Mit Anbieter direkt vergleichen

Vergleichsportale haben oft besondere Deals für ihre Vergleiche ausgehandelt. So wollen sie sicherstellen, dass du bei ihnen ein besonders attraktives Angebot vorfindest. Nimm dir trotzdem meinen Moment und schau dir an, was der Anbieter, den du dir ausgesucht hast, sonst noch so anzubieten hat.

Wenn du unsicher bist, kannst du auch einfach mit dem Angebot des Vergleichsportals bei dem jeweiligen Anbieter anrufen und fragen, ob es noch ein besseres Angebot gibt.

Immer mit der Ruhe

Ein Anbieterwechsel mittels Vergleichsportal ist in den meisten Fällen mit ein paar Klicks getan. Trotzdem gibt es keinen Grund zur Eile. Deswegen ist mein letzter allgemeingültiger Tipp: Lass dir Zeit und Schlaf in Ruhe eine Nacht darüber.

Früher war es bei jedem Vertragsabschluss gang und gäbe, dass die Vertragspartner eine Nacht darüber schlafen und am Morgen entscheiden, ob sie ein gutes Gefühl haben.

Nimm dir diese Zeit besonders dann, wenn du nicht auf Anhieb ein gutes Gefühl hast. Schlaf darüber und schau dir den Tarif oder das Angebot am nächsten Tag nochmal an. Manche Tarife kann man auch gar nicht sofort wechseln, so z.B. die KFZ Versicherung, für die es einen Stichtag gibt. Alle anderen Tarife haben mittlerweile auch oft Laufzeiten, die es im Vorfeld zu klären gilt.

Fazit

Du fragst dich immer noch, ob ein Vergleichsportal sinnvoll für dich ist? Probiere es einfach aus und schnapp dir deine letzte Strom- oder Gasabrechnung und verschaff dir selbst einen Überblick.

Fast 70 Prozent der Deutschen nutzen zumindest gelegentlich ein Vergleichsportal und wenn du bisher zu den 30 Prozent gehörst, dann bezahlst du mit ziemlich hoher Sicherheit zu viel für mindestens einen deiner Tarife.

Vergleichsportale sind einfach zu bedienen und stehen unter ständiger Beobachtung durch Verbraucherschützer. Im Grunde kann da also gar nichts schief gehen.

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